Mutmachende Impulse und Einsichten in Zeiten der Pandemie

 

Mit dem aktuellen Virus zeigt uns die Natur ihre Kräfte. Wir Menschen sind nicht unverletztlich.

An der Krise selbst kann ich nichts ändern. Ich kann einzig meine Einstellung ihr gegenüber ändern. Indem ich sie als vorübergehende zusätzliche Herausforderung in mein Leben integriere, nehme ich ihr einen grossen Teil ihres Schreckens.

Ich bewahre die Ruhe und fördere alles, was mich dabei unterstützt.

Mein Leben besteht aus mehr als aus der Corona-Krise. Ich nehme mein Leben umfassend wahr und lenke dadurch ganz bewusst meinen Fokus auch auf andere Dinge.

Ich stärke bewusst mein Immunsystem und gehe z.B. im Sommer so oft wie möglich barfuss.

Ich mache mir die Relationen der Krise bewusst: Ich lebe hier in einem friedlichen Land, meine Grundversorgung ist gewährleistet, das Leben hier ist alles in allem stabil.

Ich lasse mich nur dann impfen, wenn mich das zutiefst überzeugt und ich mich aus freien Stücken dazu entschieden habe.

Die aktuellen Informationen über die Krise hole ich mir höchstens einmal am Tag.

Ich mache mir bewusst, wie sehr ich mit dem Einhalten aller Bestimmungen zur Entspannung der Krise und zur Entlastung aller direkt Betroffenen beitrage und vertraue auf die guten Auswirkungen meines angepassten Verhaltens.

Ich merke, wie sich mein Leben durch gewisse Beschränkungen auch vereinfacht, vertieft, verlangsamt und klärt. Ich kann den Verzicht auch ein Stück weit geniessen.

Durch diese Krise werden auf vielen Ebenen und bei vielen wichtigen Themen Schwachstellen offenbar. Ich bin froh, dass diese erkannt und bearbeitet werden.

Ich frage mich, was ich dazu beitragen kann, dass eine solche Pandemie in Zukunft weniger schlimm ausfällt. Ich entdecke z.B. Schönes in meiner Umgebung, wähle andere Reisemittel als das Flugzeug und reduziere meinen Fleischkonsum.

Ich weite generell meinen Blick auf das herrschende Virus: Das Corona-Virus ist nicht nur ein Gegner, der in Schach gehalten werden muss. Es ist zugleich ein zentraler Wegweiser, der uns den Weg zu einem lebensgerechteren Verhalten zeigt. Es führt uns z.B. weg von grossen Ansammlungen und Massenveranstaltungen hin zu massvollen Begegnungen in einem überschaubaren Rahmen. Damit warnt es sehr konkret vor einer weiter zunehmenden Gigantomanie und Schrankenlosigkeit.

Wir erleben eine Lektion in Demut. Das Virus hält uns den Spiegel vor: denn wir Menschen haben uns jahrzehntelang arrogant und zerstörerisch gegenüber unserer Mitwelt verhalten.

 

Dezember 2021

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 So schützen wir uns seelisch, Kirchgemeinde Stäfa

 

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Persönliche Seelenpflege

Felix Wicki bietet als Seelenpfleger, Theologe und Mitmensch Gespräche auf Augenhöhe an, die stärkend, ermutigend und tröstend wirken möchten.

Dabei steht nicht ein missionarischer Eifer, sondern die Einsicht im Mittelpunkt, dass sich das Leben immer wieder als Spielfeld mit vielen grossen Fragen zeigt, die es wert sind, ernst genommen und angehört zu werden. Felix Wicki versteht sich selbst dabei als Fragender, Suchender und Hoffender.

Neben Einzelgesprächen werden sporadisch auch Kurse für Kleingruppen angeboten (aktuelle Daten siehe unter "Programm").

Ort der Gespräche ist grundsätzlich das Foyer des Kulturstudios. Als Ausnahme kann ein Einzelgespräch auch ausserhalb geführt werden.

Referenzen werden auf Anfrage gerne angegeben. Anfragen für einen Termin sind an Spieltagen telefonisch oder jederzeit per Mail möglich (post[at]kulturstudio.ch).

Einzelgespräch:   CHF 120.-- / 60 Min.

Kurs:                      CHF 150.-- / Gruppe, 1 Tag, Preis pro Person